Fünf Wege, durch die das IoT der Umwelt hilft

​Konnektivität, Sensorik und alles rund um das IoT tragen dazu bei, eine grünere Welt zu schaffen

Fünf Wege, durch die das IoT der Umwelt hilft  

Nach einem erfolgreichen ​​Pilotprogramm, das durch Gemalto, den führenden Motorentechnologie- und Telematik-Anbieter Ashwoods Lightfoot und die Stadtverwaltung von Exeter durchgeführt wurde​, wird die Aussicht auf effizienteres, grüneres Autofahren für gewöhnliche Verkehrsteilnehmer zur Realität.

Die Umweltvorteile der umfassenden Reichweite des Internets der Dinge machen sich allerdings nicht nur beim Autofahren bemerkbar. Die Welt der Technologie ist darauf aufmerksam geworden, dass IoT-Geräte die Energieeffizienz sowohl im Zuhause als auch in der Landwirtschaft steigern können.

Hier werden fünf Wege vorgestellt, durch die das IoT dazu beiträgt, Umweltbelastungen zu senken...​

1. Grün unterwegs

Intelligente, autonome Autos können eine neue Ära des grünen Autofahrens einleiten, da sie  miteinander  kommunizieren und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer vorhersagen. Dies führt dazu, dass sich der Verkehr in einer gleichmäßigen Geschwindigkeit bewegt und nur wenige Meter Freiraum zwischen den Fahrzeugen nötig sind. Auf diesem Weg wird die Kraftstoffverschwendung, die durch Geschwindigkeitsveränderungen und das Gangschalten bei von Menschen bedienten Fahrzeugen entsteht, reduziert. Die Watson-IoT-Plattform von IBM wurde eingesetzt, um ein fahrerloses Auto namens Olli zu erschaffen. Sie analysiert die riesigen Datenmengen der Sensoren im Fahrzeug und macht es möglich, dass das Auto ohne Einschreiten des Fahrers beschleunigen, bremsen und die Fahrbahn wechseln kann. 

2. Vernetzte Tierwelt

Das IoT wurde mit großem Erfolg dazu eingesetzt Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind zu schützen. Die Anzahl der Pardelluchse wurde nach dem Einsatz von IoT-Technologien zur Verfolgung und Beobachtung der wenigen verbleibenden Wildluchse in Spanien wieder vergrößert. Mithilfe von Halsbändern zum Geotagging ihres Standorts und ihrer Gewohnheiten in Kombination mit vernetzten Drohnen, die bei der Verfolgung der Tiere viel unauffälliger vorgingen, konnten Wissenschaftler und Tierexperten dazu beitragen, die Tierart neu zu etablieren.

3. Spare in der Zeit, so hast du in der Not

Wenn Lichter angelassen werden, ein leeres Haus beheizt oder Wasser erhitzt wird, das niemand benutzt, werden große Mengen an Energie verschwendet. Doch smarte und vernetzte Häuser können einen unnötigen Energieverbrauch verhindern. Es stehen bereits Programme zur Verfügung, wie das Loxone Smart Home, die es Benutzern ermöglichen, Lichter an- oder auszuschalten sowie die Temperatur und die Boilerleistung zu kontrollieren, während sie außer Haus sind. Nicht nur das, auch Autos können mit den Häusern vernetzt werden,  wodurch ein noch breiteres Spektrum an energiesparenden Möglichkeiten geschaffen wird.

4. Veränderung wahrnehmen

Die Sensorik ist heute weiter ausgefeilt als je zuvor und kann überall hin mitgenommen werden. Es gibt eine Reihe von Sensoren, die die Luftqualität messen und Benutzer durch Apps auf ihren Smartphones warnen, wenn die Luft ein gefährliches Niveau erreicht oder Asthma auslösen kann. Dies ist nicht nur für den Benutzer hilfreich, sondern kann allgemein auf Luftverschmutzung und hohe Emissionen in dicht bevölkerten Gebieten aufmerksam machen. Ähnliche Geräte werden zudem bei der Arbeit mit Strahlung und in Bergwerken eingesetzt. Dies bietet eine gute Gelegenheit, Gemeinden und Regierungen dazu zu bewegen, steigende Luftverschmutzung zu bekämpfen.

5. Smartere Landwirtschaft

Mithilfe smarter Sensoren sind Landwirte in der Lage, die von ihnen produzierten Abfallmengen zu reduzieren und zugleich ihre landwirtschaftlichen Abläufe im Hinblick auf das Wetter, die Luftfeuchtigkeit, die Sonneneinstrahlung und andere externe Faktoren zu überwachen. Zudem ist es möglich, den Wasserverbrauch, der zur Bewässerung von Kulturpflanzen benötigt wird, zu senken, indem ein Sensor erkennt, wenn das Feuchtigkeitsniveau des Bodens ideal ist. Ein IoT-Ansatz kann in der Landwirtschaft dazu beitragen, Abfall zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern. 

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