Gemplus kooperiert mit Microsoft bei Chipkarten und Lesern und unterstreicht
seine Stellung im Bereich IT Security
CeBIT, 12. März 2003 – Gemplus (NASDAQ:
GEMP), weltweiter Anbieter Smart Card basierter Lösungen, kooperiert auf
der CeBIT 2003 ein weiteres Mal mit Microsoft. Die beiden Unternehmen
setzen damit ihre bereits auf der letzten CeBIT begonnene Zusammenarbeit
fort. Die PCs auf dem Stand von Microsoft sind mit Chipkarten und Lesegeräten
von Gemplus ausgestattet. Dadurch wird der sichere und zugleich einfache
Zugang und die Authentifizierung der Microsoft Mitarbeiter zu den Stand
PCs gewährleistet. Sie können ihren PC vor dem Zugriff fremder Personen
schützen und sich durch Einstecken der Karte in das Lesegerät und Eingabe
ihrer PIN bequem gegenüber dem System identifizieren.
2002 unterstützte Gemplus die Vorführung einer
Anwendung im e-Government Umfeld in Gegenwart von Steve Ballmer, CEO von
Microsoft und dem deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Auf dem Stand
von Microsoft signierte der Bundeskanzler mittels einer Gemplus Chipkarte
und einem Lesegerät ein Web Formular der Stadt Wernigerode. Damit unterstrich
er die Bedeutung von sicheren, Internet basierten Dienstleistungen für den
Staat wie auch für alle Wirtschaftsunternehmen.
Auf der CeBIT 2003 kommt als Chipkartenlesegerät der GemPC Twin mit dem
neuesten Single-Chip Interface GemCore Pro von Gemplus zum Einsatz. Der
Leser hat zwei Schnittstellen für den Betrieb über die USB- oder die serielle
Schnittstelle. Ein einfacher Kabeltausch reicht aus, um den entsprechenden
Anschluss zu unterstützen.
Der GemPC Twin ist WHQL (Windows Hardware Quality Labs) und EMV (Europay
Mastercard, Visa) zertifiziert und wird das zukünftige Microsoft Treibermodell
CCID unterstützen.
Gleichzeitig spielen die Chipkarten bei der Demonstration der Microsoft
Lösungen im Bereich IT-Sicherheit eine entscheidende Rolle. Konkrete Anwendungen
sind unter anderem die Anmeldung eines Benutzers gegenüber einem PC, einem
Netzwerk, dem Internet oder das Signieren und Verschlüsseln von Dokumenten
für den elektronischen Datenaustausch, beispielsweise per E-Mail. Die erforderlichen
Zertifikate werden von der Microsoft CA (Certification Authority), die bereits
in Windows 2000 Server und im neuen Windows 2003 Server enthalten ist, erzeugt
und verwaltet.
„Der Bedarf an sicheren Systemen zum Schutz der Privatsphäre und Identität
von Bürgern und Mitarbeitern von Organisationen ist weltweit immens
gestiegen.
Gleichzeitig wird die Wirtschaftlichkeit der dabei ablaufenden Prozesse
immer wichtiger. Smart Cards, die mit den höchsten Sicherheitsmerkmalen
ausgerüstet und in der Lage sind, mehrere Anwendungen gleichzeitig zu
verarbeiten,
sind eine ideale Plattform für Identifikationslösungen“, sagt Uwe
Demsky,
Sales Director Financial & Security Services, Gemplus-mids GmbH. „Außerdem
bieten sie die Möglichkeit zur sicheren und bequemen elektronischen
Signatur.
Gleichzeitig können Behörden und Unternehmen die Inhalte der Smart Card
auch nach deren Herausgabe flexibel und dynamisch aktualisieren und neue
Dienstleistungen auf die Karte integrieren.“
Wolfgang Rychlak, Technical Marketing Manager, Microsoft Deutschland GmbH,
ergänzt: „Mit der Unterstützung von Gemplus sind wir auf der CeBIT 2003
in der Lage, sichere IT-Lösungen zur Netzwerkauthentifizierung, Identifikation
und elektronischen Signatur zu zeigen, die zuverlässig arbeiten und einfach
in unsere Infrastruktur einzubetten sind. Wir freuen uns darüber, Gemplus
als Partner an unserem Stand zu haben.“
Smart Card als Medium für höchste Sicherheitsanforderungen
Smart Cards bieten eine einfache, aber leistungsstarke Lösung zur Speicherung
von Zertifikaten und Schlüsseln in einem sicheren und mobilen Medium, das
diese hochsensible Informationen nur für die Personen zugänglich macht,
für die sie auch gedacht sind.
Das bedeutet schlussendlich eine zweistufige Authentifizierung – etwas,
das nur der Anwender weiß, wie das Passwort, und etwas, das er besitzt,
wie die Chipkarte.
Damit wird eine Transaktion, die mit einer elektronischen Signatur unterzeichnet
ist, eindeutig identifizierbar und unwiderrufbar.
Bei den Chipkarten, die auf dem Microsoft Stand verwendet werden, handelt
es sich um Kryptoprozessorkarten des Typs GemSAFE 16K. Diese erfüllen höchste
Sicherheitsansprüche und werden im Rahmen einer Public Key Infrastruktur
(PKI) als eine einfache und mobile Komponente zur Authentifizierung, Signatur
und Verschlüsselung eingesetzt.
Gemplus stellt auf der CeBIT als Partner von Microsoft in Halle 4, Stand
A38 sowie in Halle 17, Stand E44 die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich
der Smart Card basierten Identifikation aus.
So wird mit ResIDent eine umfassende Lösung für elektronische ID Cards
gezeigt,
die den gesamten Prozess von Datenerfassung über Verschlüsselung bis hin
zur grafischen und elektronischen Personalisierung einschließt. ResIDent
ermöglicht eine Vielzahl von weiteren Dienstleistungen und bietet Unternehmen
und Regierungen alle notwendigen Bausteine, um eine ID Card Lösung zu
realisieren.
Mit der Einführung dieser Lösung im Sultanat von Oman, bei der ca. 1,2 Millionen
Chipkarten eingesetzt werden, hat Gemplus seine Kompetenz unter Beweis
gestellt.
Über Gemplus
Gemplus ist ein weltweit führender Anbieter Smart Card basierter
Lösungen.
Das Unternehmen verfügt über eine große Palette an tragbaren und personalisierten
Lösungen rund um die Smart Card. welche eine sichere und bequeme Nutzung
dieser Technologie ermöglichen. Dazu gehören mobiler Zugriff über das Internet,
interoperable Bank- und E-Commerce Lösungen, Identifizierung, WLAN, M-Commerce
sowie eine Fülle an weiteren Applikationen und Services. Gemplus Entwicklungsteams
in der ganzen Welt gewährleisten ein umfassendes technologisches Know-how.
Gemplus ist laut Studien von Gartner-Dataquest sowie Frost & Sullivan aus
dem Jahr 2001 weltweit führender Anbieter Smartcard basierter Lösungen.
Gemplus Aktien werden an der Euronext Paris S.A. First Market und an der
NASDAQ (GEMP) in Form von ADS gehandelt. Das Unternehmen beschäftigt 5.700
Mitarbeiter in 37 Ländern. Der Umsatz im Jahr 2002 belief sich auf 787 Millionen
Euro.
Weitere Informationen über Gemplus finden Sie im Internet unter:
www.gemplus.com