CeBIT, 12. März 2003 – Die InterCard
GmbH Kartensysteme aus Villingen-Schwenningen baut mit Hilfe von Gemplus
(NASDAQ: GEMP), weltweitem Anbieter von Smart Card basierten Lösungen,
die multifunktionale „UniCard“ im Südwesten Deutschlands weiter aus.
Bereits seit Juni 2001 ist die Twinkarte, bestehend
aus einem kontaktlosen Mifare-Chip, der beispielsweise die Zugangskontrolle
zu einem Gebäude regelt, in dem man einfach die Chipkarte an einem Lesegerät
vorbeiführt, und einem Gemplus-Kryptochip „GemSAFE“, der für die Verschlüsselung
elektronischer Daten sorgt, an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im
Einsatz.
Im Zeitablauf aufeinander folgend wurden zahlreiche Funktionen wie eine
optische Ausweisfunktion mit Foto und Gültigkeitsdauer,
Bibliotheksfunktion,
Zugangskontrolle zu Gebäuden, das Semesterticket und eine Funktion für bargeldloses
Bezahlen auf der Karte realisiert. So können Studierende in Freiburg bereits
heute in der Mensa und am Kopierer aus einer elektronischen Geldbörse bargeldlos
bezahlen. Möglich wurde dies durch den konsequenten Einsatz der entsprechenden
Lade- und Abbuchungsinfrastruktur des Studentenwerks Freiburg.
Da das Studentenwerk auch für die Fachhochschulen in Kehl, Offenburg,
Furtwangen,
die Pädagogische Hochschule in Freiburg sowie die Berufsakademie in Villingen-Schwenningen
zuständig ist und die dortigen Systeme vernetzt hat, sind alle Geldbörsen
untereinander kompatibel und können auch an den anderen Hochschulen geladen
und eingesetzt werden. Weitere Fachhochschulen in Freiburg werden demnächst
folgen und sich der elektronischen Geldbörse des Studentenwerkes Freiburg
anschließen.
„Wir konnten 2002, dem Jahr der Einführung, den Anteil der bargeldlosen
Zahlungen mit der Chipkarte an unseren Kassen auf 78% steigern. Dies ist
für die Studierenden sehr komfortabel, da Geld direkt vom Konto auf die
„UniCard“ an den zahlreichen InterCard Ladeterminals umgeladen werden
kann,“
sagt Dieter Roß vom Studentenwerk Freiburg. „Lange Schlangen vor dem Essensmarkenverkauf
gehören der Geschichte an, und das im Umlauf befindliche Bargeld und die
damit verbundenen Kosten und Risiken konnten erheblich reduziert werden.“
Auch an der Universität Freiburg gehen die Vorbereitungen zur Ausweitung
des Systems zügig voran: Ab dem kommenden Semester werden sich die Studierenden
an den von InterCard gelieferten Selbstbedienungsterminals mit der Karte
zum Semester rückmelden können. Darüber hinaus bereitet die Universität
eine verbindliche Prüfungsanmeldung mit Elektronischer Signatur vor, die
über den Gemplus Kryptochip „GemSAFE“ auf der „UniCard“ realisiert
wird.
Thorsten Ebert, Projektleiter des Chipkartenprojektes an der Universität
Freiburg erläutert die Vorteile: „Der Studierende wird mit Hilfe dieser
Lösung unabhängig von Ort und Zeit, da für die Anmeldung zur Prüfung nur
ein Internetzugang, ein Kartenleser sowie die Chipkarte nötig sein werden.“
Doch auch mit der erfolgreichen Umsetzung dieser Stufen ist die Chipkarte
im Südwesten Deutschlands noch nicht ausgereizt. Geplant sind sowohl der
Ausbau der Karte zur logischen Anmeldung im Rechenzentrum, sowie die Nutzung
von weiteren elektronischen Bürgerdiensten.
„Die multifunktionale Chipkarte, wie Sie bereits in Universitäten eingesetzt
wird, macht das Leben für die Studierenden einfacher, bequemer und vor allem
sicherer,“ erklärt Uwe Demsky, Sales Director der Gemplus-mids GmbH. „Durch
den Einsatz des GemSAFE Kryptochips werden die persönlichen Daten einer
Person verschlüsselt und sind eindeutig der einzelnen Person zuzuordnen.
Missverständnisse und Fälschung von Daten gehören damit der Vergangenheit
an“
Gemplus stellt auf der CeBIT als Partner von Microsoft in Halle 4, Stand
A38, sowie in Halle 17, Stand E44 die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich
der Smart Card basierten Identifikation aus.
Über Gemplus Gemplus ist ein weltweit führender Anbieter Smart Card basierter
Lösungen.
Das Unternehmen verfügt über eine große Palette an tragbaren und personalisierten
Lösungen rund um die Smart Card. welche eine sichere und bequeme Nutzung
dieser Technologie ermöglichen. Dazu gehören mobiler Zugriff über das Internet,
interoperable Bank- und E-Commerce Lösungen, Identifizierung, WLAN, M-Commerce
sowie eine Fülle an weiteren Applikationen und Services. Gemplus Entwicklungsteams
in der ganzen Welt gewährleisten ein umfassendes technologisches Know-how.
Gemplus ist laut Studien von Gartner-Dataquest sowie Frost & Sullivan aus
dem Jahr 2001 weltweit führender Anbieter Smartcard basierter Lösungen.
Gemplus Aktien werden an der Euronext Paris S.A. First Market und an der
NASDAQ (GEMP) in Form von ADS gehandelt. Das Unternehmen beschäftigt 5.700
Mitarbeiter in 37 Ländern. Der Umsatz im Jahr 2002 belief sich auf 787 Millionen
Euro.
Weitere Informationen über Gemplus finden Sie im Internet unter: www.gemplus.com
Über InterCard
Die InterCard® GmbH Kartensysteme mit Sitz in Villingen-Schwenningen ist
der Marktführer für integrierte Kopier- und Chipkartensysteme im Hochschulbereich
und spezialisiert sich seit vielen Jahren weltweit auf kartengestützte,
bargeldlose Abrechnungssysteme von hohem Leistungsstandard, großer Benutzerfreundlichkeit
und konsequenter Kundenorientierung.
1978 wurde das Unternehmen unter dem Namen Copytex® gegründet. Mit der
Copytex®-Karte,
einer fälschungssicheren Wertkarte mit Magnetstreifen wurde InterCard® weltweit
Marktführer für Kopienabrechnungssysteme. 1991 erfolgte die Umfirmierung
in InterCard® GmbH Kartensysteme. InterCard war ein Familienunternehmen
und befand sich bis zum August 2000 mehrheitlich im Besitz der Familie Weise.
Seit August 2000 ist die Fa. OTI On Track Innovation Lt. (Nasdaq: OTIOF)
Muttergesellschaft von InterCard®.
Das Unternehmen beschäftigt heute 100 Mitarbeiter. InterCard® ist weltweit
über Vertriebspartner vertreten und erzielt einen Jahresumsatz von ca. 15
Mio. Euro. Mehr als 50% des Umsatzes werden im Export erzielt.