Boeing wählt Identity-Management-System von Siemens für mehr physikalische Sicherheit und besseren Datenschutz
Siemens Information and Communication Networks (IC Networks) hat vom Flugzeughersteller Boeing einen Zweijahresvertrag mit Verlängerungsoption zur Implementierung eines smartcardbasierten Identity-Management-Systems erhalten. Im Laufe der nächsten fünf Jahre sollen über 200.000 Mitarbeiter, Zulieferer und Partner von Boeing eine multifunktionale Smartcard erhalten, die ihnen den Zugang zu Gebäuden und Informationssystemen ermöglicht.
Siemens IC Networks unterstützt Boeing bei der Planung, Integration und Implementierung seiner smartcardbasierten Infrastruktur, um einen sichereren Zugang zu Informationssystemen und Gebäuden zu gewährleisten. Das Herzstück dieser Lösung ist HiPath Slcurity. Darüber hinaus setzt das Sicherheitskonzept mit einer smartcardgestützten logischen Zugangslösung auf der bestehenden Public Key-Infrastruktur und physikalischen Sicherheitskontrolle von Boeing auf und bezieht Softwarekomponenten von Firmen wie BellID und Gemplus mit ein. Die Smartcard-Lösung integriert das vorhandene physikalische Zugangskontrollsystem von Boeing sowie seine Directory-Infrastruktur und sein Web-basiertes Single-Sign-On-Portal.
Die Einführung der Smartcard-Technologie ist die dritte Phase der SecureBadge-Initiative bei Boeing. Sie hatte mit der Realisierung eines neuen Proximity-Card-Systems für den Gebäudezugang durch Siemens Building Technologies begonnen. Boeing plant eine voll funktionelle Pilotierung der Siemens-Smartcard-Lösung noch im dritten Quartal dieses Jahres. Der Produktiveinsatz soll Anfang 2004 beginnen und zunächst auf die Authentifizierung von Informationssystemanwendern fokussiert sein.
„Durch die Zusammenführung unserer Anstrengungen zur Verbesserung des Datenschutzes und der physikalischen Sicherheit erhöhen wir insgesamt die Abwehrschwelle gegen unberechtigte Zugriffe und rationalisieren gleichzeitig die Verwaltung von Identitätsinformationen”, sagte Sharon Lindley, Leiterin des SecureBadge-Programms bei der Boeing Shared Services Group. „Wir haben uns für Siemens entschieden, weil uns hier eine kostenwirksame, zeitnahe globale Lösung angeboten wurde, deren technische Umsetzung perfekt auf unsere künftige Informationstechnologie-Architektur abgestimmt ist.”
Als globaler Integrator von Sicherheitssystemen bietet Siemens eine standardbasierte Identity-Management-Lösung, die Biometrik und andere neue Technologien schrittweise in das Gesamtkonzept einbaut. „Der Boeing-Kontrakt nutzt die Kompetenz von Siemens ICN als globaler Systemintegrator und Anbieter von Sicherheitslösungen”, erklärte Bernd Kuhlin, Leiter des Geschäftsgebiets Enterprise Networks von Siemens IC Networks. „Wir verfügen über exzellente HiPath-SIcurity-Lösungen und ein Team von Sicherheitsexperten, das in der Lage ist, die jeweils optimalen Technologien auf die Bedürfnisse und vorhandenen Infrastrukturen von Enterprise-Kunden anzupassen.”
Über Boeing
Boeing ist der weltgrößte Luft- und Raumfahrtkonzern, dessen Chronik die Geschichte des Fliegens widerspiegelt. Das Unternehmen ist der wichtigste Hersteller von Satelliten, Verkehrsflugzeugen und militärischem Fluggerät. Boeing hat sich darüber hinaus als globaler Marktführer bei Defensivraketen, bemanntem Raumflug und Abschussbasen etabliert. Die Gesellschaft mit Sitz in Chicago ist ein multinationaler Konzern mit Abnehmern in 145 Ländern und beschäftigt knapp 160.000 Mitarbeiter in über 70 Ländern und 38 US-Staaten. Boeing erwirtschaftete 2002 einen Gesamtumsatz von 54,1 Milliarden US-Dollar. Weitere Einzelheiten
unter: www.boeing.com.
Siemens Information and Communication Networks (IC Networks) ist ein führender Anbieter von Netzwerktechnologie für Firmenkunden, Netzbetreiber und Service Provider. Das umfangreiche Portfolio - HiPath für Firmenkunden, SURPASS für Netzbetreiber - umfasst IP-basierte Konvergenzlösungen für Sprache und Daten, eine durchgängige Lösungspalette für den Breitbandzugang sowie optische Transportnetze. Damit bietet der Siemens-Bereich Komplettlösungen aus einer Hand für die Infrastruktur des Next Generation Network – optimiert für schnellen Return on Investment und zur Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten beim Kunden. Im Geschäftsjahr 2002 (30. September) erzielte IC Networks einen Umsatz von 9,6 Mrd. EUR.
Weitere Informationen über ICN unter: http://www.siemens.com/networks/
HiPath ist die Enterprise-Konvergenz-Architektur von Siemens. Sie ermöglicht Unternehmen, gemäß ihren individuellen Anforderungen und unter Sicherung der bereits getätigten Investitionen, ihre bisherigen Sprach- und Dateninfrastrukturen weiterzuentwickeln und bei Bedarf neue IP-Technologien (Internet Protocol) zu implementieren. Das umfangreiche Produktportfolio bietet den Unternehmen Wahlmöglichkeiten für die Gestaltung ihrer Weiterentwicklung auf der Basis von Wertschöpfung und RoI (Return on Investment), weil es nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern einen richtigen Weg für jedes Geschäft. Siemens strebt in diesem Segment die Nummer-1-Position an.
Bereits heute haben sich über 70 Prozent der Fortune 500-Unternehmen für eine HiPath-Lösung entschieden. Zu den Kunden zählen beispielsweise BMW, DaimlerChrysler, Deutsche Bank, Ford, IBM, Kodak, Oracle, Sofor und Volvo.
Weitere Informationen zu HiPath unter http://www.hipath.com
Contact :
Suzanne Crow
(703) 262-2689
suzanne.crow@icn.siemens.com
Diese Pressemitteilung enthält in Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Siemens beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauender Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.:Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siemens ist weder geplant noch übernimmt Siemens die Verpflichtung dafür.
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